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AGT Übung

Mutige Feuerwehrleute retten verunglückten Angriffstrupp

Atemschutzübung der FF Bergedorf

Bergedorf – 11.05.2019

Unter der Leitung von Björn Pflüger treffen sich die Atemschutzgeräteträger der FF Bergedorf in regelmäßigen Abständen, um mit der Spezialausrüstung eines Angriffstrupps zu üben. 

Dieses Mal beschäftigen sich die Einsatzkräfte mit den Themen Atemschutz und
Atemschutznotfalltraining.

Nach einem gemeinsamen Frühstück trainieren sie in der Praxis das Retten von Personen und spezielle Notlagen, die  aktive Feuerwehrleute im Atemschutzeinsatz passieren könnten.

Die fachgerechte Handhabung der Masken und Sauerstoffflaschen ist relativ komplex und muss von den Atemschutzgeräteträgern auch blind bedient werden können. Dies ist buchstäblich gemeint, denn im heutigen Szenario üben die Feuerwehrleute das Retten von Kameraden bei „Null Sicht.“

Mit speziellen Augenbinden werden die Masken zusätzlich verdunkelt. Das mag als Außenstehender verblüffen und wie ein Spiel anmuten, aber das Arbeiten bei geringer Sicht ist realistisch. Bei Bränden in Gebäuden ist es im  Flammenschatten dunkel, das Deckenlicht funktioniert nicht mehr und dazu kommt auch noch der dichte, giftige Rauch!

So muss sich der sogenannte Sicherheitstrupp zu den verunglückten Feuerwehrleuten vorarbeiten, diese sichern und aus dem Gefahrenbereich herausbringen. 

Sinn der Übung ist das Vertrauen in sich selbst, die Geräte und vor allem die Mannschaft zu stärken, sodass man am Ende mit dem sicheren Gefühl nach Hause geht und weiß, dass einem in einer Schieflage die anderen Kameraden kompetent helfen können.

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Die Freiwillige Feuerwehr Bergedorf ist eine von 86 freiwilligen Wehren der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Wehr ist rechtlich der Behörde für Inneres und Sport unterstellt. Diese Internetseite wird durch den Förderverein der FF Bergedorf betrieben und dient als Informationsquelle rund um die ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr im Stadtteil Bergedorf. Die Mitglieder der Einsatzabteilung sind zu 100% ehrenamtlich tätig und für den Hamburger Bürger im Einsatz.

 

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