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Chronik der FF Bergedorf

Eine Zeitspanne voll turbulenter Geschichte. Wie in jedem Ort oder jeder Stadt gab es in Bergedorf früher und schon immer Menschen, die sich bereitgefunden haben zu helfen. Seit 1910 besteht in Bergedorf die freiwillige Feuerwehr, wie wir sie heute kennen. 

Altes Löschfahrzeug in der Fahrzeughalle

Vor 1910 setzte sich die Bergedorfer Feuerwehr aus Männern zusammen, die von der Stadt beauftragt wurden, den Wach- und Feuerlöschdienst zu übernehmen. Diese Männer waren bei der Stadt Bergedorf angestellt und wurden auch von ihr bezahlt. Am 25.04.1910 beschlossen Bergedorfer Bürger eine eigene freiwillige Feuerwehr zu gründen.

Die Bauern der Umgebung stellten ihre Zugpferde zur Verfügung, um im Einsatzfall eine Pumpe zum Einsatzort zu ziehen. Erst 1926 wurde von den zuständigen Gremien beschlossen, eine neue Feuerwache zu bauen. So entstand die neue Wache in der damaligen Brauerstraße (heute Chrysanderstraße).

Gruppenbilder der aktiven Einsatzabteilung im Jahre 1991 vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Bergedorf.
Einsatzabteilung 1976

Bis zum Jahr 1944 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bergedorf von dem Kommandanten Wilhelm Holm befehligt. In den düsteren Jahren von 1939-1945 existierte zwar die FF, war aber in die damalige Löschpolizei eingegliedert. Gleich nach dem Kriegsende 1945 begann auch in der FF Bergedorf der Neuaufbau.

An die Spitze der Wehr wurde 1944 der Kamerad Franz Glunz als Wehrführer gewählt. Mit großem Geschick leitete er die Wehr bis 1957. In den 1940er bis 1960er Jahren beschränkten sich die Einsätze der Wehr fast nur auf das Bekämpfen von Bränden. 

Ein Schadensfall von besonderer Bedeutung ereignete sich 1960 in den Hallen des ehemaligen Bergedorfer Eisenwerks. Bei diesem Einsatz waren mehrere Berufs- und Freiwillige Feuerwehren eingesetzt, um das explosionsartig um sich greifende Feuer zu löschen.

 

Im Jahre 1957 wurde Wehrführer Franz Glunz aus Altersgründen verabschiedet. Als Nachfolger wurde Rudolf Franke Senior gewählt.

Unter Franke meisterte die Wehr die schwere Sturmflut von 1962. Hier wurden schwerste Anforderungen an die Männer der Wehr gestellt.

1964 verstarb Kamerad Franke und die Wehr musste sich einen neuen Wehrführer wählen. Gewählt wurde der Gerätewart Egon Schröder.

 

Ab dem 1.6.1969 wurden wir in den erweiterten Katastrophenschutz integriert und bekamen damit neue Aufgaben zugeteilt. Es mussten Katastrophenschutz-Züge aufgestellt werden. Bergedorf entwickelte sich immer weiter und wurde immer größer. So kam es, dass die Berufsfeuerwehr in die Chrysanderstraße einzog.

Aktive der Einsatzabteilung versammeln sich im Rahmen der 75 Jahr Feier 1985 zu einem Gruppenbild vor dem Gerätehaus der FF Bergedorf
Einsatzabteilung 1985

Mit dem Neubau der Berufsfeuerwache 1993 am Sanderdamm konnte die Freiwillige Feuerwehr Bergedorf wieder in ihre ursprünglichen Standort an der Chrysanderstraße zurückziehen.

Die Wehr durchlebt weiterhin ständig Modernisierungsmaßnahmen, sodass wir heute eine moderne Feuerwehr in einem traditionsreichen Gebäude in unserem schönen Bergdorf haben.

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Die Freiwillige Feuerwehr Bergedorf ist eine von 86 freiwilligen Wehren der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Wehr ist rechtlich der Behörde für Inneres  und Sport unterstellt. Diese Internetseite wird durch den Förderverein der FF Bergedorf betrieben und dient als Informationsquelle rund um die ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr im Stadtteil Bergedorf. Die Mitglieder der Einsatzabteilung sind zu 100% ehrenamtlich tätig und für den Hamburger Bürger im Einsatz.

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